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Erste Schritte in Richtung Ganztagsschule konnten an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule durch die außerunterrichtlichen Angebote der Schulsozialarbeit gegangen werden.

Im März 2006 wurde die Ernst-Elias-Niebergall-Schule in das Programm Familienfreundliche Schule der Stadt Darmstadt aufgenommen und seit dem Schuljahr 2009/2010 ist sie nun ganztägig arbeitende Schule auf der Stufe Pädagogischer Mittagsbetreuung (PÄM).

Die Entwicklung zur Ganztagsschule zielt auf eine enge Vernetzung von Bildung, Erziehung und Betreuung. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Schule als Lern- und Lebensort erfahren und in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gefördert und damit bei ihrer individuellen Lebensgestaltung unterstützt  werden.

Träger der Familienfreundlichen Schule sowie unseres Ganztagsangebot ist derzeit der Sozialkritische Arbeitskreis SKA, der in diesem Schuljahr in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit ein breites Spektrum von Nachmittagsangeboten (Football, Fußball, Kochen und Backen, Schrauberwerkstatt, Mädchen- und Jungengruppen etc.) anbietet. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten zu Schuljahresbeginn ein Angebotsheft, in dem alle Angebote beschrieben sind. In Absprache mit ihren Eltern können sich dann die Schülerinnen und Schüler verbindlich anmelden.

In enger Kooperation mit der Schulleitung ist Frau Nora Hofmann (Dipl. Sozial-Pädagogin), Mitarbeiterin des SKA (Email: nora.hofmann@ska-darmstadt.de ), für die Organisation des Ganztagsschulprogramms verantwortlich.

Dazu gehört:

  • Organisation und Abrechnung des täglichen Mittagessens
  • Organisation und Durchführung von Angeboten in Form von Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsprogramm mit den Themenbereichen Bildung, Bewegung, Freizeit.
  • Organisation und Durchführung von Lerngruppen für die Erledigung der Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und zum Üben.
  • Organisation und Durchführung des Schultreffs als Angebot Offener Jugendarbeit in der Schule·        
  • Angebote im Rahmen der Projektwoche und Einzelveranstaltungen im Laufe des Schuljahres
  • Kooperation und Vernetzung mit anderen Einrichtungen (Schulsozialarbeit, Förderverein, Schulen, Vereine im Stadtteil)

Im Verlauf des ersten Schuljahres als ganztägig arbeitende Schule wurde die Notwendigkeit einer Umgestaltung des Schultages deutlich. Nach eingehenden Beratungen und Erörterungen wurde daraufhin mit Beginn dieses Schuljahres eine neue Zeitstruktur eingeführt. Diese soll effektiveres Lernen und  gleichzeitig eine Verzahnung des bisherigen Nachmittagsprogramms mit dem Unterricht zu einem ganzheitlichen Ganztagsschulprogramms ermöglichen.

Der Schultag ist nun in Stundenblöcken strukturiert.

Vor dem Unterricht  besteht für alle Schülerinnen und Schüler ab 7:45 Uhr die Möglichkeit in den Klassen anzukommen, Lehrkräfte des Jahrgangs bzw. der Stufe sind dann bereits vor Ort. In der großen Pause (30 Minuten) gibt es darüber hinaus verschiedene von Lehrkräften angeleitete Angebote (z.B. Sockenfußball, Gesellschaftsspiele und Ruheangebote).

Diese neue Rhythmisierung des Schultages wird insgesamt gut bewertet. Kleine und notwendige Veränderungen werden derzeit diskutiert und sollen nach den Herbstferien umgesetzt werden.

Ernst - Elias - Niebergall - Schule | info@ernst-elias-niebergall-schule.de